Führerschein Deutschland

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Der Erste Hilfe Kurs ist in Deutschland eine grundlegende Schulungsmaßnahme, die sowohl für die Beantragung eines Führerscheins als auch für die Erfüllung betrieblicher Pflichten von großer Bedeutung ist. In diesem Artikel erhalten Sie einen umfassenden Überblick über alle relevanten Aspekte: von den rechtlichen Grundlagen über die Kursinhalte bis hin zu praktischen Tipps für die Vorbereitung und Durchführung.

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Key Takeaways

  • Der Erste Hilfe Kurs ist für die Führerscheinausbildung eine gesetzliche Pflicht gemäß § 11 FeV und muss vor der theoretischen Prüfung nachgewiesen werden.
  • Es gibt wichtige Unterschiede zwischen dem allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs (9 Unterrichtseinheiten) und dem betrieblichen Ersthelfer-Kurs (16 Unterrichtseinheiten).
  • Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von Ersthelfern zu schulen, wobei die Zahl von der Mitarbeiterzahl abhängt (DGUV Vorschrift 1).
  • Spezialisierte Kurse für Kinder, Sportunfälle oder bestimmte Berufsgruppen bieten zusätzliche Qualifikationen und erhöhen das Selbstvertrauen im Notfall.
  • Die Investition in einen Erste Hilfe Kurs kann im Ernstfall Leben retten und geht weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Table of Contents

Erste Hilfe Kurs

Der Erste Hilfe Kurs ist eine zertifizierte Schulung, die grundlegende Kenntnisse und praktische Fertigkeiten zur Versorgung von Verletzten oder erkrankten Personen in Notfallsituationen vermittelt. In Deutschland wird dieser Kurs von verschiedenen anerkannten Organisationen angeboten, darunter das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst und weitere gemeinnützige Hilfsorganisationen. Diese Einrichtungen führen die Kurse nach einheitlichen Standards durch, die vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr in Abstimmung mit den Landesverbänden festgelegt werden.

Die Bedeutung dieser Ausbildung kann kaum überschätzt werden, da sie im Ernstfall Leben retten kann. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes absolvieren jährlich mehr als 1,5 Millionen Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs in Deutschland. Für die Beantragung eines Führerscheins ist der Nachweis über einen absolvierten Erste Hilfe Kurs gemäß § 11 Absatz 1 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) eine zwingende Voraussetzung, die vor der theoretischen Prüfung nachgewiesen werden muss. Darüber hinaus sind Arbeitgeber in Deutschland nach der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern zu Ersthelfern ausbilden zu lassen.

Die Kurse sind so konzipiert, dass sie auch für Personen ohne medizinische Vorkenntnisse verständlich sind und innerhalb eines Tages absolviert werden können. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das bundesweit anerkannt ist und sowohl für den Führerschein als auch für betriebliche Zwecke verwendet werden kann.

Das bedeutet konkret: Wer einen Führerschein beantragen möchte oder im Unternehmen als Ersthelfer eingesetzt werden soll, muss einen anerkannten Erste Hilfe Kurs absolvieren und dies nachweisen.


Was Ist Der Unterschied Zwischen Erste-Hilfe-Kurs Und Ersthelfer-Kurs?

Eine häufige Quelle der Verwirrung liegt in der Unterscheidung zwischen dem allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs und dem spezialisierten Ersthelfer-Kurs für den betrieblichen Bereich. Obwohl beide Begriffe oft synonym verwendet werden, gibt es wichtige rechtliche und inhaltliche Unterschiede, die für die richtige Kurswahl entscheidend sein können. Der Erste-Hilfe-Kurs richtet sich in erster Linie an Privatpersonen, die grundlegende Kenntnisse für den Alltag oder für die Führerscheinausbildung erwerben möchten.

Der betriebliche Ersthelfer-Kurs hingegen ist eine spezialisierte Ausbildung, die speziell auf die Anforderungen im Arbeitsumfeld ausgerichtet ist. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind gesetzlich verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von ausgebildeten Ersthelfern zu beschäftigen. Der betriebliche Ersthelfer-Kurs umfasst zusätzliche Inhalte, die für die Versorgung von Arbeitsunfällen und arbeitsplatzbedingten Gesundheitsschäden relevant sind.

Ein wichtiger Unterschied liegt in der Gültigkeitsdauer und den Auffrischungsanforderungen. Während das Zertifikat eines allgemeinen Erste-Hilfe-Kurses für Führerscheinzweige unbegrenzt gültig ist, muss die betriebliche Ersthelferqualifikation alle zwei Jahre durch einen zugelassenen Auffrischungskurs erneuert werden.

KriteriumErste-Hilfe-KursErsthelfer-Kurs (betrieblich)
ZielgruppePrivatpersonen, FührerscheinbewerberBeschäftigte in Unternehmen
Umfang9 Unterrichtseinheiten16 Unterrichtseinheiten
GültigkeitsdauerUnbegrenzt (für Führerschein)2 Jahre (Auffrischung erforderlich)
Rechtliche GrundlageFeV § 11DGUV Vorschrift 1

Für Betroffene heißt das: Für die Führerscheinausbildung reicht der allgemeine Erste-Hilfe-Kurs aus, während für den betrieblichen Bereich der spezielle Ersthelfer-Kurs erforderlich ist.

Haben Sie Ihren Erste-Hilfe-Nachweis Sicher

Für den Führerschein nach §11 FeV ist ein anerkannter Erste-Hilfe-Kurs Pflicht. Prüfen Sie jetzt, ob Sie alle Voraussetzungen für Ihre Fahrerlaubnis erfüllen und vermeiden Sie unnötige Verzögerungen.

Wie Lange Dauert Ein Erste-Hilfe-Kurs Und Wie Lange Ist Er Gültig?

Die Standarddauer eines Erste Hilfe Kurses ist in Deutschland einheitlich festgelegt und beträgt neun Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. Dies entspricht einem Vollzeitkurs an einem Tag, in der Regel von etwa 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Diese kompakte Form ermöglicht es auch Berufstätigen, den Kurs ohne größere Zeitprobleme zu absolvieren. Einige Anbieter bieten auch Abend- oder Wochenendkurse an, die über mehrere Termine verteilt sind.

Die Gültigkeit des Erste Hilfe Kurses hängt maßgeblich vom Verwendungszweck ab. Für die Führerscheinausbildung ist das Zertifikat unbegrenzt gültig – das bedeutet, dass ein vor Jahren absolvierter Kurs grundsätzlich noch für eine aktuelle Führerscheinbeantragung anerkannt wird. Allerdings sollten Antragsteller beachten, dass die praktischen Fertigkeiten mit der Zeit nachlassen können.

Für den betrieblichen Bereich gelten andere Regeln: Hier ist die Ersthelferqualifikation gemäß DGUV Vorschrift 1 nur zwei Jahre gültig, danach muss ein anerkannter Auffrischungskurs absolviert werden. Der Auffrischungskurs umfasst neun Unterrichtseinheiten und wiederholt die wichtigsten Inhalte.

ProzessschrittZeitrahmenWichtiger Hinweis
Kursbuchung1-7 TageAnbieter vergleichen
Kursdurchführung1 Tag9 Unterrichtseinheiten
Zertifizierungdirekt nach KursendeBundesweit anerkannt
Auffrischung (betrieblich)alle 2 Jahre9 Unterrichtseinheiten

Gut zu wissen: Das Erste-Hilfe-Zertifikat für den Führerschein ist zeitlich unbegrenzt gültig. Auch wenn Ihr Kurs bereits mehrere Jahre zurückliegt, müssen Sie für die Führerscheinbeantragung keinen neuen Kurs absolvieren – es sei denn, Ihre Fahrschule oder die zuständige Behörde fordert dies ausdrücklich.


Wie Alt Darf Der Erste-Hilfe-Kurs Beim Führerschein Sein?

Eine häufige Frage von Führerscheinbewerbern betrifft das Alter des Erste-Hilfe-Zertifikats. Grundsätzlich gilt: Für die Beantragung eines Führerscheins in Deutschland gibt es keine explizite Altersbegrenzung für den Erste-Hilfe-Kurs. Das bedeutet, dass ein vor fünf oder sogar zehn Jahren absolvierter Kurs theoretisch noch anerkannt werden kann. Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) macht hier keine zeitliche Vorgabe.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Fahrschulen und Prüfer eine gewisse Aktualität bevorzugen, da die Erste-Hilfe-Kenntnisse mit der Zeit nachlassen können. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass es keine gesetzliche Vorschrift gibt, die ein bestimmtes Alter des Zertifikats vorschreibt. Jede Fahrschule oder Behörde kann jedoch individuelle Anforderungen stellen.

Regional können unterschiedliche Regelungen gelten, weshalb es sich empfiehlt, vor der Anmeldung zur Fahrprüfung die spezifischen Anforderungen der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde zu erfraten. [HUMAN REVIEW NEEDED] Prüfen Sie die Webseite Ihrer örtlichen Fahrerlaubnisbehörde oder rufen Sie dort an, um sicherzugehen.


Was Wird Beim Erste-Hilfe-Kurs Gemacht?

Der Erste Hilfe Kurs ist so konzipiert, dass er theoretisches Wissen mit praktischen Übungen verbindet. Die Teilnehmer lernen nicht nur die richtigen Techniken, sondern werden auch darin geschult, in Notfallsituationen Ruhe zu bewahren und strukturiert zu handeln. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Herz-Lungen-Wiederbelebung, die bei einem Herzstillstand lebensrettend sein kann. Die Teilnehmer üben an speziellen Übungspuppen.

Der Umgang mit bewusstlosen Personen ist ein weiteres zentrales Thema. Die Teilnehmer lernen, wie sie eine bewusstlose Person richtig lagern, um einen freien Atemweg zu gewährleisten. Die Versorgung von Blutungen und Wunden nimmt einen großen Teil des Kurses ein. Das richtige Absetzen eines Notrufs ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil, da die Qualität der Informationen, die Sie dem Rettungsdienst geben, entscheidend für schnelle Hilfe sein kann.

Realitätsnahe Szenarioübungen helfen dabei, die Theorie in die Praxis umzusetzen und bereiten die Teilnehmer auf echte Notfallsituationen vor. Beispiel: Bei einem Kollaps auf dem Sportplatz müssen Sie schnell beurteilen, ob die Person ansprechbar ist, den Notruf absetzen und je nach Zustand mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Solche Übungen machen die Inhalte greifbar und erhöhen das Selbstvertrauen.

Was Gehört In Eine Erste-Hilfe-Tasche?

Eine gut ausgestattete Erste-Hilfe-Tasche ist in vielen Situationen von unschätzbarem Wert. Die Grundausstattung sollte verschiedene Verbandstoffe, sterile Kompressen, Mullbinden, ein Dreiecktuch, Einweghandschuhe, eine Rettungsdecke und ein Fieberthermometer umfassen. Zusätzlich sollten eine Schere, Pinzetten und eine Beatmungsmaske vorhanden sein.

Die regelmäßige Kontrolle und Pflege des Erste-Hilfe-Kastens ist entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Artikel einsatzbereit sind. Viele Verbandmaterialien haben ein Verfallsdatum. Es empfiehlt sich, die Tasche mindestens zweimal jährlich zu kontrollieren.


Was Sind Die 6 Schritte Der Ersten Hilfe?

Die sechs grundlegenden Schritte der Ersten Hilfe bilden das Grundgerüst für jede Notfallversorgung. Der erste Schritt besteht darin, die Gefahrensituation zu beurteilen und sicherzustellen, dass keine weitere Gefahr für Sie oder den Verletzten besteht. Hierzu gehört die Überprüfung der Umgebung auf Brandgefahren, giftige Gase oder Verkehrsgefahren.

Der zweite Schritt umfasst die Beurteilung des Bewusstseinszustands des Betroffenen. Sie sollten den Betroffenen ansprechen und vorsichtig schütteln, um zu prüfen, ob er ansprechbar ist. Der dritte Schritt ist das Rufen um Hilfe und das Absetzen des Notrufs unter Angabe des genauen Standorts.

Die Schritte vier bis sechs betreffen die konkreten Hilfemaßnahmen: die Überprüfung der Atmung und gegebenenfalls die Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung, die Versorgung von sichtbaren Verletzungen sowie die Übergabe an den Rettungsdienst.


Wer Gilt Als Ersthelfer Und Was Darf Ein Ersthelfer Nicht?

Nach deutschem Recht und den Arbeitsschutzvorschriften ist ein Ersthelfer eine Person, die eine entsprechende Ausbildung absolviert hat und im Notfall Erste Hilfe leisten kann. Die Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer umfasst einen 16-stündigen Grundkurs, gefolgt von Auffrischungskursen alle zwei Jahre gemäß DGUV Vorschrift 1.

Ersthelfer sind jedoch keine medizinischen Fachkräfte und dürfen daher keine Maßnahmen durchführen, die eine ärztliche Approbation erfordern. Ihre Aufgabe beschränkt sich auf die Durchführung grundlegender Erste-Hilfe-Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dies umfasst keine invasiven Maßnahmen wie Injektionen oder das Verabreichen von Medikamenten.

Ein häufiger Irrtum: Viele glauben, dass das Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses automatisch den Ersthelfer-Status im beruflichen Sinne verleiht. Für die betriebliche Ersthelferqualifikation ist eine spezielle 16-stündige Ausbildung erforderlich, die über den allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs hinausgeht.

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Sind Ärzte Automatisch Ersthelfer?

Ärzte und andere medizinische Fachkräfte haben eine besondere Stellung in Bezug auf die Erste-Hilfe-Pflicht. Nach deutschem Recht sind Ärzte nicht automatisch als betriebliche Ersthelfer einzustufen, es sei denn, sie nehmen explizit diese Rolle in einem Unternehmen wahr. Die medizinische Ausbildung eines Arztes umfasst zwar umfassende Kenntnisse in der Notfallversorgung, die über den betrieblichen Ersthelfer-Kurs hinausgehen.

Jeder Bürger ist nach § 323c des Strafgesetzbuches verpflichtet, bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr Hilfe zu leisten, wenn dies ohne erhebliche eigene Gefahr möglich ist. Diese allgemeine Hilfspflicht besteht unabhängig von einer speziellen Ausbildung und gilt für alle Bürger, einschließlich Ärzte. Im beruflichen Kontext müssen Unternehmen jedoch spezielle Ersthelfer benennen, die eine entsprechende formale Ausbildung nachweisen können.

Im betrieblichen Kontext muss ein Arzt, der als betrieblicher Ersthelfer eingesetzt werden soll, eine entsprechende Qualifikation nachweisen.


Kann Man Den Führerschein Auch Ohne Erste-Hilfe-Kurs Beginnen?

Die gesetzliche Regelung in Deutschland ist eindeutig: Der Nachweis über einen absolvierten Erste-Hilfe-Kurs ist eine zwingende Voraussetzung für die Beantragung einer Fahrerlaubnis. Der Kurs muss vor der theoretischen Prüfung abgeschlossen sein und bei der Anmeldung zur Prüfung vorgelegt werden. Die Anforderungen sind bundesweit einheitlich geregelt und in der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) verankert.

Der Nachweis wird bei der Antragstellung bei der Fahrerlaubnisbehörde verlangt und ist Teil der vollständigen Bewerbungsunterlagen. Es ist daher nicht möglich, den Führerschein ohne den Erste-Hilfe-Kurs zu beantragen. Wer die Ausbildung ohne den Kurs beginnt, muss damit rechnen, dass die Fahrschule die Vorlage des Zertifikats vor der Prüfung verlangt.

Die praktische Empfehlung lautet, den Erste-Hilfe-Kurs vor oder zu Beginn der Führerscheinausbildung zu absolvieren.


Ist Man Verpflichtet, Einen Erste-Hilfe-Kurs Zu Machen?

Die gesetzlichen Verpflichtungen rund um die Erste-Hilfe-Ausbildung sind in Deutschland differenziert geregelt. Für Privatpersonen, die einen Führerschein beantragen möchten, ist der Erste-Hilfe-Kurs eine verpflichtende Voraussetzung gemäß § 11 FeV. Diese Pflicht gilt für alle Führerscheinklassen, einschließlich Motorrad, Pkw und Lkw.

Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten weitere Verpflichtungen nach dem Arbeitsschutzgesetz und der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1. Unternehmen sind verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern zu Ersthelfern auszubilden. Diese Pflicht dient dem Schutz der Arbeitnehmer. Bei Verstößen können Bußgelder verhängt werden.

Über die gesetzlichen Anforderungen hinaus ist das Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses eine wichtige Bürgerpflicht. Die Fähigkeit, in Notfallsituationen Hilfe leisten zu können, kann Leben retten und ist eine wichtige Kompetenz für jeden Menschen.

Warum Millionen Den Erste-Hilfe-Kurs Wählen

Über 1,5 Millionen Menschen absolvieren jährlich den Kurs bei DRK, Johannitern oder Maltesern. Lernen Sie bewährte lebensrettende Maßnahmen nach bundesweit anerkannten Standards.

Wie Viele Ersthelfer Muss Eine Firma Haben?

Die gesetzlichen Anforderungen an die Mindestanzahl von Ersthelfern in Unternehmen sind in der DGUV Vorschrift 1 festgelegt und richten sich nach der Anzahl der Beschäftigten. Für Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten ist mindestens ein ausgebildeter Ersthelfer erforderlich. Bei Betrieben mit 21 bis 100 Beschäftigten müssen mindestens fünf Prozent der Belegschaft als Ersthelfer ausgebildet sein. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten erhöht sich der Anteil auf zehn Prozent.

Diese Zahlen stellen Mindestanforderungen dar, die von Unternehmen unbedingt einzuhalten sind. Darüber hinaus kann es je nach Branche und betriebsspezifischen Risiken erforderlich sein, zusätzliche Ersthelfer zu schulen.

Arbeitgeber sind nicht nur verpflichtet, eine ausreichende Anzahl von Ersthelfern zu benennen, sondern müssen auch für deren kontinuierliche Ausbildung und Fortbildung sorgen. Die Dokumentation der Ersthelferqualifikationen ist vorgeschrieben.

BetriebsgrößeMindestanzahl Ersthelfer
bis 20 Beschäftigte1 Ersthelfer
21-100 Beschäftigte5% der Belegschaft
über 100 Beschäftigte10% der Belegschaft

Betriebliche Erste Hilfe – Ausbildung Und Fortbildung

Der spezifische Ausbildungsweg für betriebliche Ersthelfer unterscheidet sich in mehreren Punkten vom allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs. Die betriebliche Ersthelferausbildung umfasst einen 16-stündigen Grundkurs, der alle Inhalte des allgemeinen Kurses beinhaltet, aber zusätzlich auf betriebsspezifische Notfallsituationen eingeht. Themen wie die Versorgung von Arbeitsunfällen, der Umgang mit chemischen Substanzen oder elektrischen Unfällen werden hier besonders behandelt.

Der Unterschied liegt nicht nur im Umfang, sondern auch in der Zielrichtung. Der betriebliche Kurs richtet sich speziell an die Anforderungen im Arbeitsumfeld.

Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten, die erforderlichen Schulungen zu organisieren. Zum einen können interne Mitarbeiter zu Multiplikatoren ausgebildet werden. Zum anderen bieten externe Anbieter entsprechende Kurse an. [HUMAN REVIEW NEEDED] Die Kosten für betriebliche Ersthelferausbildungen können von den Berufsgenossenschaften oft bezuschusst oder vollständig übernommen werden.


Erste-Hilfe-Kurse Für Spezifische Zielgruppen

Die Bandbreite spezialisierter Erste-Hilfe-Kurse geht weit über den Standardkurs hinaus und bietet für verschiedene Zielgruppen maßgeschneiderte Ausbildungen. Diese Spezialisierungen berücksichtigen die spezifischen Anforderungen und Notfallsituationen, die in den jeweiligen Lebens- oder Berufsbereichen auftreten können.

Zu den wichtigsten spezialisierten Kursen gehören Erste-Hilfe-Kurse für Kinder, die sich an Eltern, Erzieher und Lehrer richten. Für Sportunfälle gibt es spezielle Kurse. Auch für Tierbesitzer werden Kurse angeboten.

Die Relevanz dieser zielgruppenspezifischen Ausbildungen liegt darin, dass sie auf realitätsnahe Szenarien vorbereiten und das Selbstvertrauen im Notfall erhöhen.


Erste Hilfe Am Kind Und Bei Kindernotfällen

Die Erste Hilfe für Kinder unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der Versorgung Erwachsener und erfordert spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, und ihre Anatomie sowie Physiologie erfordern andere Herangehensweisen bei der Notfallversorgung. Ein spezialisierter Kurs vermittelt das notwendige Wissen.

Zu den häufigsten Kindernotfällen, die in spezialisierten Kursen behandelt werden, gehören Erstickungsanfälle durch Verschlucken von Fremdkörpern, Fieberkrämpfe, Bewusstlosigkeit und Vergiftungen. Diese Situationen erfordern schnelles und besonnenes Handeln, da die Folgen bei Kindern oft gravierender sind.

Gut zu wissen: Eltern, Lehrer, Erzieher und alle, die regelmäßig mit Kindern zu tun haben, wird dringend empfohlen, einen spezialisierten Kurs zu besuchen. Die Investition von wenigen Stunden kann im Ernstfall entscheidend sein.

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Häufig Gestellte Fragen Zum Erste Hilfe Kurs

Was Ist Ein Erste Hilfe Kurs Und Wofür Wird Er Benötigt?

Ein Erste Hilfe Kurs ist eine zertifizierte Schulung, die grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur Versorgung von Verletzten oder erkrankten Personen vermittelt. In Deutschland wird er von anerkannten Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz oder der Johanniter-Unfall-Hilfe angeboten. Der Kurs wird für verschiedene Zwecke benötigt: Für die Beantragung eines Führerscheins ist er eine gesetzliche Pflicht gemäß § 11 FeV. Im betrieblichen Bereich ist er für die Benennung von Ersthelfern erforderlich.

Wie Läuft Ein Erste-Hilfe-Kurs Ab Und Was Passiert Dabei?

Der Erste-Hilfe-Kurs findet in der Regel an einem Tag statt und umfasst neun Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. Der Kurs beginnt mit theoretischen Inhalten und geht dann in praktische Übungen über. Die Teilnehmer üben an speziellen Übungspuppen und lernen verschiedene Techniken. Der Kurs wird von qualifizierten Dozenten geleitet. Am Ende erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das bundesweit anerkannt ist.